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KONZERTMODELL

Flämisches Cembalo DULKEN - 2 Manuale

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Flämisches Cembalo mit zwei Manualen nach J. DULKEN

J. Dulken, ein flämischer Instrumentenbauer des 18. Jhdts: Etwa zehn seiner Instrumente existieren noch, eins davon im Museum in Brüssel, das 1755 gebaut wurde. Man kann dieses Instrument als das Ergebnis eines ganzen Lebens fruchtbarer Forschung ansehen.

Sein innerer Aufbau (charakteristisch ist die doppelte Hohlwand) wurde durch doppelte Resonanzboden-Auflageleisten ersetzt, was dieselbe Aufgabe erfüllt, die Struktur aber leichter macht: Die Haltung der Stimmung dieses Cembalos ist bemerkenswert.

Kleine Federn aus Holz verleihen dem Resonanzboden eine Starrheit, die von dessen Dicken unabhängig ist, was erlaubt, die verschiedenen Tonregister ins Gleichgewicht zu bringen, ohne sich zu sehr um Probleme der mechanischen Widerstandsfähigkeit kümmern zu müssen. So kann eine viel interessantere, rein musikalische Arbeit ausgeführt werden.

Ein hervorragendes Continuo-Instrument, dessen deutlicher Sofortklang sich leicht von den Orchesterinstrumenten abhebt.

In der Solisten-Literatur macht der für Dulken typische, besonders obertonreiche Klang aus ihm ein sehr polyphones, kraftvolles Cembalo, zum Teil auch durch seine erhebliche Größe.

Zur Mechanik: Ich habe in das Instrument von Dulken eine französische Mechanik des 18. Jhdts. nach Taskin eingesetzt, um sehr differenzierte Klangebenen zu erreichen.

Tonumfang: 5 Oktaven, 61 Noten von F1 bis F3.

Disposition: Zwei Achtfuß-Register, ein Vierfuß-Register.
Auf dem oberen Manual: sanftes Achtfuß-Register, mit Lautenzug.
Auf dem unteren Manual: Achtfuß- und Vierfuß-Register; Schiebekoppel zum Koppeln mit dem oberen Manual.

Tastatur: Untertasten Ebenholzbelag, Obertasten Knochen.
Stirnflächen der Tasten aus Buchsbaum mit Bögen.

Abmessungen: 2,56 m x 0,98 m

Dekoration: Das Gehäuse wird in der Farbe Ihrer Wahl lackiert, Säume und Profile mit Blattgold vergoldet.

Fußgestell: Gedrechselte Beine.

Transpositionsklaviatur: 415/440 Hz

Preis: 26 200 €