Clavecins Martine ARGELLIES

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KONZERTMODELL

Francoflämisches Cembalo RÜCKERS-TASKIN

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Francoflämisches Cembalo mit zwei Manualen nach Rückers-Taskin

Der flämische Instrumentenbau erreichte im 17. Jhdt. mit der Dynastie der Rückers seinen Höhepunkt. Andreas Rückers hat 1646 ein prächtiges flämisches Inastrument gebaut: Sehr obertonreicher Klang, sehr kleine Tastatur, archaische Mechanik.

Ein Jahrhundert später wurde der Klang dieses Instruments immer noch sehr bewundert, es war aber aufgrund seiner im 18. Jhdt. überholten Mechanik und seines Tonumfangs nicht mehr verwendbar. Auch der Klang hatte sich in Frankreich erheblich gewandelt: Dies ist die große Zeit des französischen Cembalos. Im 18. Jhdt. haben die Franzosen die flämischen Cembalos nachgebaut – und dabei sanfter gestaltet. Der Klang ist weniger obertonreich, weniger voll, aber fein und elegant. Pascal Taskin hat 1780 das Cembalo von Andreas Rückers wieder aufgenommen und es renoviert: Er hat das Instrument links und rechts erweitert, um die aktuelle Musik spielen zu können. Dieses Instrument verfügt also über runde und glatte Bässe französischer Art und brilliante Höhen im flämischen Stil... und im Ganzen klingt es wunderbar für die französische und die nordische Literatur.

Konzertmodell

Tonumfang: 5 Oktaven, 61 Noten von F1 bis F3.

Disposition: Zwei Achtfuß-Register, ein Vierfuß-Register.
Auf dem oberen Manual: sanftes Achtfuß-Register, mit Lautenzug.
Auf dem unteren Manual: Achtfuß- und Vierfuß-Register; Schiebekoppel zum Koppeln mit dem oberen Manual.

Tastatur: Untertasten Ebenholzbelag, Obertasten Knochen.
Stirnflächen der Tasten aus Buchsbaum mit Bögen.

Abmessungen: 2,28 m x 0,93 m

Dekoration: Das Gehäuse wird in der Farbe Ihrer Wahl lackiert, Säume und Profile mit Blattgold vergoldet.

Fußgestell: Gedrechselte Beine.

Transpositionsklaviatur: 392/415/440 Hz

Preis: 24 000 € TTC